Ihrer Gesundheit zuliebe: Ernährungsanpassung

Durch Umstellung der Ernährung, der medikamentösen Maßnahmen und Ihrer Mitarbeit kann eine Neubildung dieser Steine verhindert werden:

  • Überprüfen Sie den Harn-pH anfangs bei jedem Wasserlassen mit Blema-Strip®; er sollte stets zwischen 6,5 und 7,0 liegen (morgens ist er meist niedrig und tagsüber höher).
  • Überprüfen Sie Ihr Körpergewicht – Sie sollten Normalgewicht anstreben.
  • Überprüfen Sie Ihre Essgewohnheiten – zwei fleisch- und wurstfreie Tage pro Woche sind dringend zu empfehlen. Essen Sie reichlich Gemüse und Salate.
  • Überprüfen Sie immer wieder Ihre tägliche Harnmenge, mindestens einmal pro Woche. Sie sollten stets 2,0 bis 2,5 Liter Harn pro Tag bilden.

Sie müssen keine strenge Diät einhalten, sollten aber die Risiken bestimmter Lebensmittel und Getränke kennen:

  • Es sollte wenig Harnsäure im Körper gebildet werden.
  • Es sollten wenig Säurevalenzen durch Getränke und Lebensmittel im Körper entstehen.

Getränke im Ernährungsplan

Wir empfehlen Ihnen eine bewusste Auswahl an Getränken.

Nehmen Sie diese säuernden Getränke nicht in großen Mengen auf:

  • Bier und andere Alkoholika
  • Cola und Limonaden-Getränke
  • Preiselbeersaft
  • Bohnenkaffee, schwarzer Tee

Neutrale Getränke, die Sie in beliebigen Mengen trinken können:

  • Leitungswasser, mineralstoffarme Mineralwässer
  • Nieren-, Blasen- und Früchtetees
  • verdünnter Apfelsaft

Bestimmte Getränke tragen zur Alkalisierung des Harns bei und verhindern so die Bildung von Harnsäuresteinen.

Die folgenden Getränke sollten ständig in Ihrem Getränkeprogramm vorkommen:

Harnsteine
  • Mineralwässer mit über 1500 mg/l Bikarbonat (HCO3-)
  • Citrussäfte (Orangen-, Limonen-, Citronen-, Grapefruitsaft), jedoch nicht mehr als 500 ml (1/2 Liter) pro Tag und am besten mit Wasser verdünnt (Kaloriengehalt)

Alle Wässer und ungezuckerten Tees enthalten keine Kalorien.
 
Trinken Sie vor dem Schlafengehen noch einmal ca. 250 ml (1/4 Liter), so dass Sie in der Nacht einmal aufstehen müssen und trinken Sie dann auch wieder ein Glas nach.
Durch eine gleichmäßige Durchspülung der Nieren mit Getränken, die den Urin-pH-Wert auf 6,5 bis 7,0 einstellen, können Harnsäurekristalle aufgelöst werden.

Lebensmittel: Bewusst genießen

Essen Sie pro Tag nicht mehr als 150 g Fleisch, Fisch oder Wurstwaren.

Lebensmittel mit hoher Harnsäurebildung:

  • Innereien (Leber, Niere, Herz, Bries)
  • fettes Fleisch, fetter Fisch
  • Haut von Geflügel und Fisch
  • Hering, Sardellen, Sardinen, Schalentiere
  • Hülsenfrüchte (Linsen, Erbsen, Sojabohnen)

Pflanzliche Lebensmittel alkalisieren den Harn und sind für Sie sehr günstig:

  • Salate, Gemüse (außer Hülsenfrüchte), Obst 

Streben Sie eine vegetarisch betonte Ernährung an und schränken Sie den Alkoholkonsum ein. Zudem sollten Sie versuchen, Ihr Normalgewicht zu halten oder anzustreben.

Tipp: Überprüfen Sie regelmäßig den Urin-pH-Wert im Tagesverlauf.

Falls sich dennoch erneut Steine bilden, lassen Sie diese untersuchen, denn es ist ein Steinartwechsel möglich.

Aristo

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